Neue Regelungen zum Tierschutz ab 01. August 2014

Am 1. August treten in Deutschland neue Regelungen zum Tierschutz in Kraft.

Nachstehend eine Zusammenfassung der wichtigsten Regelungen im Einzelnen:

Die Einfuhr von Wirbeltieren – ausgenommen Nutztiere -, die in Deutschland verkauft und weiter vermittelt werden sollen,  muss ab August 2014 von der zuständigen Länderbehörde erlaubt werden. Die verantwortlichen Personen müssen die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeitsnachweisen. Die Tiere sollen beim Transport und in der Haltung bis sie vermittelt werden, so wenig Stress wie möglich ausgesetzt sein. Diese Regelung betrifft nicht allein den gewerbsmäßigen Handel mit Tieren, sondern auch das Mitbringen einzelner Tiere, die in Deutschland gegen Entgelt an neue Besitzer weitervermittelt werden sollen. Die Kontrollbehörden können somit künftig in mehr Fällen der Einfuhr von Tieren aus dem Ausland als bisher tätig werden. Die Erlaubnis kann zudem von der zuständigen Behörde befristet erteilt oder mit Auflagen versehen werden. Verstöße gegen tierschutzrechtliche Bestimmungen können durch die erweiterte Erlaubnispflicht besser festgestellt und geahndet werden. Damit soll vor allem dem unseriösen Welpenhandel ein Riegel vorgeschoben werden. Weiterlesen

Warnung Hasenpest in Bayreuth

Warnung! Die Krankheit ist auch auf Haustiere und Nutztiere übertragbar! Die Hasenpest (Tularämie) Erreger hochansteckendes Francisella tularensis Bakterium, kann auch durch infizierte Zecken Flöhe, Läuse und Mücken übertragen werden. Die Inkubationszeit beim Menschen beträgt zwischen 1 – 10 Tagen. Der Verlauf der Erkrankung beim Menschen ist schwer und häufig auch lebensbedrohlich. Die Letalitätsrate beträgt beim Menschen ohne rechtzeitige Behandlung 33%. Die Erkrankung bei Nagern Hasen Eichhörnchen usw. verläuft tödlich. Innerhalb von 4 – 13 Tagen sind die meisten Tiere verendet. Die Erkrankung verläuft auch bei Hunden und Katzen tödlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird! Symptome: bei Tieren kommt es nach 2 – 3 Tagen zu einer Septikämie (Gesamtinfektion des tierischen Organismus in diesem Fall durch Bakterien verursacht) weiter Symptome sind Schwäche, Apathie, Fieber, gesteigerte Atemfrequenz, Vergrößerungen der Lymphkonten und der Milz.
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Warnung! 1 jähriger Kater an Zeckenmittel "Exspot" gestorben!

Exspot  Zeckenschutz enthält pro 1 ml Lösung 744 mg Permethrin und 386 mg Propylen-GlycolMethyl-Äther (Dowanol PM). Für den Wirkstoff Permithrin fehlt den Katzen, das für den Abbau des Giftes notwendige Enzym. Der Wirkstoff wirkt bei Katzen hoch toxisch und ist bereits bei Aufnahme einer geringen Menge tödlich. Im vorliegenden Fall reichte bereits, das minimale Anlecken des Hundes aus um den Kater zu vergiften und zu töten!
Zur weiteren Information: Permithrin ist auch in den folgenden Produkten enthalten: Advantix, Defendog, Duowin, Fletic, Permit, Preventic, Spot on Permethrin, Pulvex Spot. Der Wirkstoff kann auch in Wollteppichen und in imprägmierten Textilien vorkommen. Permithrin ist ein Nervengift, es wirkt als Kontakt- (Aufnahme über die Haut) und als Fraßgift